United Gardens of Wernigerode
Die Vision einer gemeinschaftsorientierten Gartenstadt wird durch verbindende Landschaften neu belebt: Als grünes, durchlässiges Viertel in einer fußgängerfreundlichen Stadt, mit einer selbstverwalteten Gemeinschaft und landwirtschaftlichen Aktivitäten, die Menschen miteinander verbindet. Vernetzte Landschaften Die Vision einer gemeinschaftsorientierten Gartenstadt wird neu interpretiert – als grünes, durchlässiges Quartier innerhalb einer Stadt der kurzen Wege. Selbstorganisierte Nachbarschaften und gemeinschaftlich getragene landwirtschaftliche Nutzungen fördern den sozialen Austausch und stärken die Verbundenheit der Menschen mit ihrem Lebensraum. Hütten als Keimzellen der Gemeinschaft Die lokale Kultur unterschiedlich großer, vielfältig genutzter und aus verschiedenen Materialien errichteter Hütten wird weiterentwickelt und bildet das Rückgrat des gemeinschaftlichen Lebens. Der nördliche Bereich entwickelt sich zu einem Quartierszentrum mit sozialen und landwirtschaftlichen Aktivitäten, während der südliche Bereich als ruhiger Gemeinschaftsgarten für alle Generationen Raum für Erholung und Begegnung bietet. Eine Kultur des Teilens sowie lokale Wirtschaftskreisläufe stärken die Nachbarschaft und fördern nachhaltiges Zusammenleben. Sanftes Wohnen Die Architektur schafft Räume, die gemeinschaftliches Leben im Alltag unterstützen. Kommunikations- und Erschließungsbereiche fördern Begegnung und Austausch, während ein vielfältiger Wohnungsmix auf unterschiedliche und sich wandelnde Lebensentwürfe reagiert. Eine auf regionalen Ressourcen basierende Konstruktionsweise verbindet Wirtschaftlichkeit mit nachhaltigem Bauen und entwickelt die lokale Baukultur zeitgemäß weiter.
Status
2. Preis
Typologie
Neubau - Wohnungsbau
Ort
Wernigerode (DE)
Jahr
2021
Aufttraggebende
GWW WR
Leistungen
2. Preis Städtebaulicher Wettbewerbsentwurf, Europan 16 - Living Cities
Größe
4.800 m²
Besonderheiten
Gemeinwohl, Konzepte zur Selbstverwaltung von Gemeinschaften, Förderung von Teilhabe
Team
PRSch mit Office Shophouse und Moritz Ahlers (Jurist)




