ROMI Stadtteilzentrum
ROMI versteht sich als offener Multi-Stadtraum: multifunktional, multimedial, für unterschiedlichste Nutzergruppen sowie die gesamte Stadtgesellschaft und deren Bedürfnisse von morgen und übermorgen. Daraus leiten sich klare Entwurfsprinzipien ab: Offen, einladend und inklusiv: Funktionen, Aktivitätsangebote und Services werden transparent zum Stadtraum hin präsentiert und ermöglichen spontanes Mitmachen. Niedrigschwelliger Zugang bedeutet eine vollständig barrierefreie Erschließung und eine klar ablesbare Gebäudestruktur für leichte Orientierung – innen wie außen. Dritte Orte ohne Konsumzwang sind offen zur Aneignung und aktiven Teilhabe für alle Bürger*innen. Einfach, robust und flexibel: Ein einfacher Bau sichert langfristigen Werterhalt und flexible Umnutzung, sowie Schadstofffreiheit aller Materialien nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. Das weitestgehend natürliche Lüftungskonzept ermöglicht ein maximales „Low-Tech-Gebäude“. Nachhaltig, klimagerecht und biodivers: Durch energieeffiziente Bauweise, begrünte Fassaden und Dachflächen sowie ein integriertes Regenwassermanagement entsteht ein ökologisch wirksames, klimaangepasstes Gebäude, das zugleich Lebensräume für Pflanzen und Tiere schafft. ROMI verspricht auch unter veränderten Klimabedingungen langfristig hohen Nutzungskomfort.
Status
Beitrag Wettbewerb
Typologie
Stadtteilzentrum
Ort
Rodgau (DE)
Jahr
2025
Aufttraggebende
Magistrat der Stadt Rodgau
Leistungen
Beitrag zum Realisierungswettbewerb "Stadtteilzentrum Rodgau Nieder-Roden"
Größe
3.500m³ BGF
Besonderheiten
Holzskelettbauweise, Cradle-to-Cradle, LCA-/ LCC-Bilanzierung (Lebenszyklusanalyse und Lebenszykluskostenanalyse)
Team
PRSch mit THERRA




