LANDLabor Wanlo
Das LANDLabor mit Geschäftsstelle am Tagebaurand Mönchengladbach/ Wanlo - "Stoffe der Zukunft" - versteht das Gebäude als Materiallager und lädt zur Ausstellung seiner Arbeit und Bestandteile ein - als offener Ort, der Menschen, Funktionen und Ideen verbindet. Der Entwurf folgt einem modularen Entwurfsprinzip, das auf Wandelbarkeit und Offenheit ausgelegt ist. Die eingesetzten Baustoffe - Lehm, Holz und Textil - bleiben sichtbar und prägen den Raum. Ihre Fügung macht sie trennbar und wiederverwendbar, sodass eine Architektur entsteht, die als temporärer Speicher von Ressourcen und als nachhaltiger Attraktor fungiert. Die Innenräume bieten ein vielfältiges Spektrum an unterschiedlichen Arbeitssettings, die je nach Tätigkeit flexibel genutzt werden können. Offene Arbeitsbereiche ermöglichen Kommunikation und spontanen Austausch, während ruhigere Zonen konzentriertes Arbeiten unterstützen. Dieser Lernort des zirkulären Bauens wird zum Ausdruck der Transformation der Landschaft Garzweiler und zum sozialen Stoff der Zukunft. Das Rheinische Revier wurde von der rohen Ästhetik mit Halden und Gruben des Tagebaus geprägt. Mit dem Ende der Kohleförderung entsteht eine "Dritte Natur", in der Seen entstehen, wo einst Bagger arbeiteten. Eine Kulturlandschaft, die ihre Vergangenheit trägt und gleichzeitig eine neue Zukunft entwirft.
Status
shortlisted Top 5
Typologie
Neubau LANDLabor mit Geschäftsstelle
Ort
Mönchengladbach (DE)
Jahr
2026
Aufttraggebende
Zweckverband LANDFolge Garzweiler
Leistungen
VgV 2. Runde
Größe
800 m² BGF
Besonderheiten
Ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen, alternative Baustoffe Holz / Lehm / Stoff, Modularität, Strukturwandel Rheinisches Revier
Team
Arge PRSch und raumwerk mit MERA Landschaftsarchitektur




