Art Land Scape
Ziel des Entwurfs ist es, einen "grenzenlosen" Raum für die Besuchenden der Documenta zu schaffen. Die Architektur soll anziehen und einladen, kaum abgrenzende Schwellen generieren und Gäste unmittelbar bedienen. Viele extrovertierte Funktionen und das generierte Treiben sollen nur gegen die unmittelbaren Witterungsbedingungen geschützt werden, aber trotzdem im Freien passieren. Nut wenige introvertierte und dienende Funktionen sollen in geschlossenen Räumen untergebracht werden. Der Friedrichsplatz suggeriert die Spiegelung der dem offenen Platz zugewandten Fassaden kulturträchtiger Gebäude städtebaulicher Relevanz an einer diagonalen Spiegelachse. Diese Achse wird aufgenommen und definiert mit zwei Polen an den jeweiligen Enden ein Spannungsfeld über den Platz mit Satellitenstandorten über ganz Kassel. Das multicodierte Projekt generiert mit Bühnenelementen - den sog. Pixeln - eine künstliche Landschaft, die sich wie ein Tuch über den Friedrichsplatz legt.
Typologie
Installation
Ort
Kassel (DE)
Jahr
2012
Leistungen
Beitrag Offener Wettbewerb Documenta (13)
Besonderheiten
Documenta Center of Information and communication
Team
Paul R. Schägner mit Manuel Nagel und Luis Gutierrez





